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Hier entsteht eine neue Seite:

Himmlische Hierarchien – durch Eurythmie erleben

 Dokument der Grundsteinlegung

  1. Das Dokument der Grundsteinlegung zum Ersten Goetheanum, 20.9.1913

 Teilform des Grundsteindokuments

Die himmlische Eurythmie-Form des Dokuments

 

 

In diesem Dokument der Grundsteinlegung des Ersten Goetheanum zeichnet oben Rudolf Steiner drei ineinander webende Formen, die er mit Abkürzungen versieht. Es ist das eine himmlische Eurythmieform, bei der man das Weben der Drei Hierarchien mit und um- einander bei dieser Grundsteinlegung wahrnehmen kann, zu genau dem Zeitpunkt, als der Planet „Merkur“ in die „Waage“ tritt.

            Sehr genau beschrieben findet man das ganze Geschehen des Grundstein-Legens im Buche „Weltenwandler“ von Michael Birnthaler, der in dankenswerter Weise aus den vielen privaten Quellen diesen Augenblick so genau wie möglich zusammenfassend beschreibt, denn es ist das der Augenblick, der für die Menschheit und deren weiterer Entwickelung von großer Bedeutung ist. Dieser moderne Mysterien-Bau bringt den aufnehmenden Betrachter   in seinen Formen zum Erleben seiner unterschiedlichen Wesensglieder und Kräfte, die uns ständig umgeben. Hier, im Mysterien-Bau, können wir „Geisterinnern“, „Geistbesinnen“ und „Geisterschauen“ üben. –

            Die Abkürzungen auf der himmlischen Eurythmieform bezeichnen die Namen der Hierarchien, wenn wir links oben beginnen:

S – Seraphim; CH – Cherubim; T – Throne.

Diese drei ältesten Hierarchien wechseln ihre Reihenfolge im Verlaufe des Geschehens so, dass die Throne wiederum näher dem Zentrum sind, die Cherubim in der Mitte bleiben und die Seraphim ihren großen umfassenden Einfluss auch darin sichtbar machen, dass sie wieder außen landen und so alles zusammenhalten. Dies ist die größte der drei Formen und verlangt ein willenhaftes, starkes Bewegen.

            Die zweite Form wird von der Zweiten Hierarchie gestaltet, ersichtlich durch die Namens-Abkürzungen:

W – Geister der Weisheit; B – Geister der Bewegung; F - Geister der Form.

In dieser Form behalten die Geister der Form ihren Platz vorne im Dreieck, das diese Dreiheit bildet. Sie sind diejenigen, die unser Menschen-Ich ständig denken – und uns deshalb zum individuellen Geist-Erleben erweckt haben. Die Geister der Weisheit und die Geister der Bewegung tauschen ihre Plätze im Verlauf des Grundstein-Legens. Diese Hierarchie-Dreiheit hält ständig die Mitte, hält ein atmendes gleichmäßiges Tempo, bilden die schwingend bewegte Mitte, um die die anderen sich in ihrer Differenziertheit schwingen.

            Die dritte Form ist die kleinste und gehört zu der jüngsten Hierarchie-Dreiheit. Sie stehen hinter einander in einer Reihe, ganz vorne die Engel:

A – Angeloi; AA – Archangeloi; P – Geister der Persönlichkeit.

Ihre Reihenfolge bleibt bestehen während der sakralen Handlung des Grundstein-Legens. Ihre Form erfordert eine bewusst gelenkte Beweglich- und Leichtigkeit.

            Das ständige Wechseln der Positionen der drei Hierarchiegruppen im Verhältnis zu dem eingezeichneten Grundstein, dem Doppelten-Pentagondodekaeder, findet man auch in den Reihenfolgen von Denken-Fühlen und Wollen in den Mantren der Michaelschule wieder.

 

Unsere Wissenschaftler heute senden ins All Infos über unsere Menschheit durch Funksignale, oder CDs mit eingravierten Zeichen.

Rudolf Steiner hat hier ein Dokument geschaffen, dass den Geistwesen – in und um uns – und dem Geist der Erde mitteilen, in wessen Namen wir handeln. Es sind das geistige Codes, die er verwendet, damit die Geistwesen erkennen können, dass es in der Menschheit Individualitäten gibt, die Sie in Ihrer Komplexität erkennt haben und mit Ihnen zusammen arbeiten möchten. Das steht dort als:

EDN – ICM – PSSR:

Diese mittelalterlichen Rosenkreuzer-Worte sind in der „WIR-FORM“ auf Latein gebildet, d.h. noch aus einem Gruppen-Seelenhaften heraus gemeinsam gesprochen wurden. Sie bedeuten übersetzt:

EDN – EX DEO NASCIMUR – aus Gott sind wir geboren

ICM – IN CHRISTO MORIMUR – In dem Christus sterben wir

PSSR – PER SPIRITUS SANCTUS REVIVISCIMUS – Durch den Heiligen Geist werden wir auferstehen.

 

Diese Rosenkreuzer-Worte haben in dem Grundsteinspruch eine neue Bedeutung bekommen. Dieses Mantram wurde 1923/24 bei der Neugründung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft in die Herzen der Mitglieder gesenkt, damit kein äußerer Brand diese Kraft-Worte auslöschen kann. In diesem Grundsteinspruch, der von dem Christus durch Rudolf Steiner vermittelt wurde, werden die Rosenkreuzerworte frei interpretiert und als Geist-Tatsache formuliert:

„Aus dem Göttlichen weset die Menschheit“

„In dem Christus wird Leben der Tod“,

„In des Geistes Weltgedanken erwachet die Seele“.

 

In der Michaelschule bekommen sie dann nochmals einen geistig ganz individuellen Charakter der ICH-Form für die neue Zeit. Diese Aussagen aus dem Ich des Einzelnen gesprochen, ersetzen alle früheren Eide und können selbstständig von jedem Ich-Menschen heute gesprochen werden – wenn er es aus freiem Willen will.

 

EDN – EX DEO NASCIMUR – „ICH BEWUNDERE DEN VATER“

ICM – IN CHRISTO MORIMUR – „ICH LIEBE DEN SOHN“

PSSR – PER SPIRITUS SANCTUS REVIVISCIMUS – „ICH VERBINDE MICH DEM GEISTE“

 

                          In der sakral-eurythmischen Form, in der ich diesen Grundsteinspruch täglich vollziehe, sind diese Formulierungen zusammengefügt mit den entsprechenden Rosenkreuzer-Gesten. Und alle, die solch ein Anliegen haben, diese Inhalte aus allen Sphären der Schöpfung in sich einzuprägen, können an solcher sakralen Eurythmie teilnehmen – und sich so selbstständig weiter bilden für alle Zukunft. In der sakralen Eurythmie wird das Wesentliche gestaltet, als Erinnerungsstütze und wie Zeichen, so dass man selber wie ein Dokument seines Strebens wird. Erst lernen wir es zu verstehen, was der Inhalt ist, dann wird es durch künstlerisches Gestalten als Seelenerlebnis gepflegt und dann kommt die dritte willenshafte Komponente hinzu, in der man das Erkannte und Gefühlte umsetzt in Geistbewegungen. So entsteht eine dreifache, eine ganz bewusst Form, die man selber auch individualisieren kann und sich selber seinem Ich, seinem Astralleib und seinem Ätherleib einbildet.

 

 

  1. Der Grundsteinspruch und die Hierarchien
  2. Die Erste Hierarchie

Von Anfang an gliedert Rudolf Steiner die Hierarchien in drei große Gruppen, wie man an dem Grundstein-Dokument ablesen kann. Da ist die I. Hierarchie, die Seraphim, Cherubim und Throne, die dem „Vater“ bei der Schöpfung dient, die Vaterkräfte realisierend „In den Weltentiefen Sein erzeugend“ wirkten. Es waren die Throne, die Geister des Willens, die ihre Wärmesubstanz ausgossen in die hinein die anderen Kräftegeister formend wirkten, Welten erschaffend.

 Die Übung des „Geisterinnerns“ führt uns dahin zurück, zum kosmischen sogenannten alten Saturnzustand der Erde, den man sich als ersten Verdichtungszustand aus dem rein Geistigen sich so groß vorstellen kann, wie die heutige Saturn-Umlaufbahn der Erde.

Die eurythmisch kosmische Bewegung des Saturns machen wir hier, um uns dieser Urzeit zu erinnern, wo alles noch aus dem rein Geistigen als Wärmesubstanz erschaffen wurde. Die erste Grundlage für unseren physischen Leib und einer damit einhergehenden späteren Individualisierung wurde hier gebildet. – Die Menschenseele wird hier an ihre Glieder des Leibes erinnert, die sie durchaus zurückführen könnten in das „Geistesmeereswesen“. Eurythmisch kann man das sehr schön erleben, indem man rückwärts schreitet – in den Geistbereich hinein – und gleichzeitig die Geist-Wellen-Bewegung macht von vorne nach hinten gestaltet.

Als „Kräftegeister“ werden alle drei Gruppen der I. Hierarchie angerufen im Grundsteinspruch: „Lasset aus den Höhen erklingen, Was in den Tiefen das Echo findet; Dieses spricht: „Aus dem Göttlichen weset die Menschheit“. Wir auf der Erde sollen das Echo in uns vernehmen, dessen, was diese hohen Wesen aussprechen: dass wir als Menschheit wirklich aus den Höhen stammen.

Und diese Mitteilung soll dann weitergetragen werden von den Elementarwesen in alle vier Himmelsrichtungen über das ganze Erdenrund hin - .

Es fügt sich dann noch ein Wunsch, eine Bitte an: „Menschen mögen es hören!“

Diese frei gewordenen Menschen, sie haben vergessen ihren Ursprung aus dem Geiste und es ergeht nun der Aufruf dieser I. Hierarchie ganz besonders an die Menschen, sich ihrer Heimat zu erinnern, woher sie stammen – um sich erneut mit der geistigen Welt und ihren Wesen zu verbinden.

Menschenseele!
Du lebest in den Gliedern,
Die dich durch die Raumeswelt
In das Geistesmeereswesen tragen:

Übe Geist-Erinnern
In Seelentiefen,
Wo in waltendem
Weltschöpfer-Sein
Das eigne Ich
Im Gottes-Ich
Erweset;
Und du wirst wahrhaft leben
Im Menschen-Welten-Wesen.

Denn es waltet der Vater-Geist der Höhen
In den Weltentiefen Sein-erzeugend.

Ihr Kräftegeister:
Seraphim,Cherubim, Throne,

Lasset aus den Höhen erklingen,
Was in den Tiefen das Echo findet;
Dieses spricht:

Aus dem Göttlichen weset die Menschheit“,
Ex Deo nascimur“,

„Ich bewundere den Vater“.

Das hören die Elementargeister
In Ost, West, Nord, Süd:

Menschen mögen es hören.