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Gebet

Mögen die himmlischen Hierarchien

In meinem Denken leuchten,

In meinem Fühlen weben,

In meinem Wollen wirken,

Auf dass ich als Mensch

Aus freiem Willen

Wieder in Einklang

Mit dem Willen Gottes lebe,

Mit dem Fühlen des Christus schaffe,

Von den Gedanken des Heiligen Geistes

Begnadet werde.

Ja, so sei es.

Owingen, 10.11.2013      G.D.G.


****

  Lichtes-Strahlen


Lichtes-Strahlen

Liebes-Wellen

Strömen uns von oben her -

Sie erfüllen

Sie beleben

Sie durchdringen uns gar sehr –

 

Sonnenumkreis

Strömet in mich

Wirket weiter

In die Erde

Bildet einen grossen Kreislauf.

Webet aufwärts

Hin zur Sonne -

Kehrt zurück zu mir -

Mich erhellend

Mich durchleuchtend

Und erstärkend mich.

 

Dank erfüllt

Schenk ich es weiter

Uns`rer treuen Mutter Erde,

die uns trägt

seid Urwelt-Zeiten –

Ihr gebührt dies neue Licht.

 

Vater Sonne

Spricht zur Mutter

Durch uns Menschen

Licht erfüllt.

Hört es Schwestern,

hört es Brüder

wie wir lichtvoll eingehüllt

von den Liebes-Wärme-Strahlen

von den Lebens-Wasser-Quellen.

 

Dank entströmt so uns`rem Herzen

Dank verbindet uns aufs Neue

Weil wir lieben un`sre Mutter

Weil wir ehren uns`ren Vater

Und die Friedensbotschaft künden

Sie im Lächeln weiterschenken.

 

Gudrun D. Gundersen, Owingen, 13.7.2013

***

Dankeslied an Sophia

 

Gegrüsset seist Du,

 SOPHIA

Himmelskönigin,

voll der Gnade und Barmherzigkeit.

Du umhüllst und begleitest uns

Mit Deiner Wärme und Liebe.

Durch Deine Weisheit

Konnten wir erkennen

und aufnehmen

das Christuskind,

 das Du geboren in Weltenfernen.

Der Drache des Egoismus

Wollte es verschlingen,

doch Du legtest es

in unser Herz.

 

Du umhüllst und schützest uns

 und das Lichteskind im Herzen.

Sein Licht  leuchte auf unserem Weg

Und lässt uns finden

Das innere Licht auch im anderen.

 

O Sophia,

Sternentänzerin,

Du verbindest die Menschen

In Frieden und Eintracht.

Du erfüllst uns mit Freude,

dass Gemeinsamkeit und Dankbarkeit

lebe in unserem Tun,

so dass wieder Gleichgewicht herrsche

in und um uns,

in der grossen Welt aussen

und in unserem eigenen Innern.

Das leuchtende, wärmende Christuslicht

 durchlichte unsere festen Leiber,

vertreibe alles verfestigte Alte

Und mache uns gesund und geschmeidig.

 

Als leuchtende Wesen

Wirken wir so gemeinsam

Mit Dir und all den hierarchischen Wesen,

die Dir und Christus dienen

um die Mitmenschen

und die Natur

zum harmonischen Leuchten zu bringen,

um die Erde so aktiv zu begleiten

auf ihrem Prozess der Sternwerdung.

 

Du gibst uns die Erkenntnis,

dass wir in uns

 im eigenen Inneren anfangen müssen

die Verwandlung,

die Christus uns vorgelebt.

Im Sterbenlassen des Alten

Kann das Neue sich bilden.

 

Auch die Hierarchien warten auf Erlösung

Durch uns Menschen,

 denn sie haben ihre Gaben

 an uns gegeben,

 auf dass wir freie,

 bewusste Wesen werden konnten.

Nun brauchen sie unseren Dank

Und das gelebte Verwandeln,

damit auch sie befreit von ihrer ersten Aufgabe

in die nächste Stufe ihrer Entwicklung

eintreten können.

 

Alle Wesen warten auf uns Menschen,

dass wir in Freiheit vollziehen

das Wunder der Verwandlung

vom Egoismus zur universalen Liebe.

 

Wir leben in einer Zeitenwende,

alte Prophezeiungen zeigen dies auf,

und die Sterne singen dazu ihr Lied.

Alte Kulturen sahen voraus,

dass einst die Menschheit

 an diesem Wendepunkt

stehen würde.

Ein weiser Spruch sagt:

"Erst, wenn ich Lichtes denke,

leuchtet meine Seele,

Erst, wenn meine Seele leuchtet,

Ist die Erde ein Stern,

Erst, wenn die Erde eine Stern ist,

Bin ich wahrhaft Mensch."

 

O Himmelskönigin,

Sophia,

Du beschenkest all die Menschen,

die solches den Mitmenschen lehren,

mit Deiner Weisheit und Liebe.

Geleite uns auch in der kommenden Zeit

Und hülle uns in Deinen Frieden.

 

Dein farbenreicher Himmelsmantel

Segne uns

Mit jedem Stern, der uns scheint,

mit dem Abend- und Morgenrot.

Aus jedem Blumengesicht,

jeder Welle des Wassers

sprichst Du und der Wiedergekommene,

der Erwartete.

In jedem liebevollen Auge,

Jedem Herzenswort

Ertönt Ihr

Und nährt und stärkt

das Neugeborene in uns.

 

In Dankbarkeit

Neigen wir uns vor der Schöpfung,

Neigen wir uns vor

All den Taten und Hilfen

Des Himmels.

 

Im Dank verschlingt sich alles Sein.

AMEN

Ja, so ist es.

 

7.12.2012 Gudrun D. Gundersen

Tischgebet

Ich  danke dem Himmel,

ich danke der Erde,

dass ihr mich nährt

als euer Kind;

 

In Dankbarkeit

Empfang ich die Speise,

In Liebe zu Euch

Ich Euch jetzt preise.

 

G.D.G. 2012

 

Anschliessend kann das Essen mit drüber gehaltenen Händen gesegnet werden mit oder ohne Aussprechen der Worte: “Gesegnet sei die Mahlzeit“

Und als Abschluss kann man sich die Hände reichen und dazu sagen: „In Liebe vereint“. Dieses ist ein Versuch, das Tischgebet und das übliche „Gesegnete Mahlzeit“ sinngemäss zu durchdringen und so aufgeteilt zur vollen Wirkung kommen zu lassen.

***

An unsere grosse
***
Göttliche Mutter des Himmels und der Erde
 
Du grosse, unerschöpfliche
Göttliche Mutter des Alls!
Du warst die Erste von Allem,
Was vom Vater geschaffen wurde.
Du hast aus Dir den Weltenplan hervorgebracht,
Bist unsere Ur-Mater,
Mutter von Allem Stofflichen.
 
In Wundern über Wundern
Hast Du Dich uns offenbart.
Im Firmament und den Gestirnen
Leuchtest Du uns die Zeitenzyklen;
In Sonne und Mond
Erhellst Du uns Tag und Nacht;
Im Sturm und Regen
Spüren wir die Heftigkeit Deiner Liebe -
Säuselnder Wind und Sonnenschein
Sind Deine Liebesbezeugungen.
Sie lassen wachsen
Blumen und Bäume
Mensch und Tier.
 
In Blitz und Donner,
In Wasser und Erde
In Luft und Feuer
Offenbaren sich Deine Geschöpfe.
 
Wir alle sind Deine Kinder,
Aus Himmelshöhen kommend
Bei Dir hier auf Erden Heimat findend.
Du nährst uns
Du beschützt uns
Du liebst uns
Und lässt uns wachsen.
 
Du Wunderbare,
Du Grosse,
Du Alles umfassende Mutter,
Du hast der Erde und uns allen
Die EVOLUTION gebracht,
Du regulierst die Zeitenläufe
Und den Wechsel der Jahreszeiten.
Du begleitest liebevoll
Von Stufe zu Stufe
Die Erde und ihre Geschöpfe.
 
Heute, - endlich -,
Können wir, Deine Kinder,
Dir mit Bewusstsein an Dich denken.
In Ehrfurcht und Dankbarkeit
Voll Liebe und mit Frieden im Herzen
Nähern wir uns Dir.
- Wohl wissend,
Dass noch an anderen Orten
Unsere Schwestern und Brüder
Leiden unter Hunger, Verzweiflung und Krieg.
 
Doch mutige Kinder gibt es,
Die sich wehren gegen - die Macht
Die Dich verneint und ausbeuten will.
Nehme das Opfer auch von diesen Mutigen entgegen
Sie singen ihr Lied
Unter Tränen und Schmerzen.
 
Auch im Namen all der Leidenden,
Die selber nicht die Worte finden,
Um Dir den Dank auszusprechen,
Möchten unsere Worte Dir gelten.
 
Deine Äonen umfassende Geduld
Deine Grosszügigkeit der Gaben
Deine ewig erneuerte Gnade im Schuldenerlassen
Wir bitten Dich,
Übe sie weiter aus,
Verzweifele nicht über diejenigen,
Die eingefangen von Systemen,
Als Soldaten und Polizisten,
Sich gegen die Unschuldigen und Schwachen richten müssen.
Habe Erbarmen auch für sie.
 
Heute bringen wir Dir dar
Unsere Liebes-Opfer
Mit Kerzenschein
Mit Ton und Wort
Und mit unserer Glieder Kosmischen Tanz,
Der Dich ehrt,
Deine Gestirne
Und Deine Elemente.
 
Mögest Du unsere Gaben annehmen
Und gewiss sein,
Dass wir Deiner - von nun an –
Nicht mehr vergessen!
 
 
 
 
In jedem Kristall
Werden wir Dich erkennen -
In jeder Blüte
Deine Gegenwart erschauen -
Im Spiel der Tiere und Kinder
Uns mit Dir an der Vielfältigkeit erfreuen
Und hoffen so –
Auch Dir Freude zu bringen.
 
Sei gegenwärtig und nimm entgegen
Unsere Geschenke
Unsere klingenden, sanft formenden Melodien
Unsere Worte, die Deine Schöpfung ehren und preisen
Und jede unserer geordneten Bewegungen,
Die aus Einsicht in die Weisheit
Von Gliederbau, Wort und Ton
Dir als Opfer dargebracht werden.
 
In allen Zeiten wussten Eingeweihte von Dir
Und sangen Loblieder Dir zu,
Du Weisheitsvolle, Göttliche Sophia,
Mutter unserer Erde und des Kosmos,
Dich loben und preisen wir.
 
Un-endlichen Dank Dir –
Für unsere wunderbare Welt
Den herrlichen Kosmos
Und das Geschenk unseres DASEINS!
Du Grosse
Unerschöpfliche
Göttliche Mutter des Alls!
DANK – TAUSEND DANK – D-A-N-K!!!
 
 
 
 
Zum Jahresbeginn des Jahres 2012
wollten diese Zeilen in die Welt.
Mögen alle, die darin einstimmen können,
sich gerne der Worte und Impulse anschliessen
und eine Welle der Dankbarkeit
über die Welt verbreiten
auf dass Frieden und Liebe unter den Menschen
und zu der Erde und ihren Geschöpfen gesandt werden.
 
 
 
*** 
Ehre und Dank dem Vater in den Höhen -
Dank und Ehre der Mutter in den Tiefen -
Frieden und Liebe allen Wesen
***
Sternensegen wünsch ich Euch
 
Sternensegen wünsch ich Euch
Licht von oben – unbegrenzt
 
Wärme aus den Erdentiefen
Lässt uns wachsen, lässt und fruchten
 
Licht und Wärme leben auch in mir
Sie verbinden sich im Herzen
Dort ist Wendepunkt, dort ist Mittelpunkt
 
Herzkammern öffnen sich
Nehmen auf und schliessen sich
Geben ab und öffnen sich
Ewig wechselnd
 
So kommt jeder Tag zu uns,
wird erlebt, gewärmt am Herzen,
dann entlassen, fliesst er weiter
und ein neuer Tag ist schon geboren.
 
Jahre gehen so dahin,
waren nahe, sind nun ferne
bilden einen langen Weg
Weg des Lebens – hin zum Lichte
 
Denn Sternensegen war zu Anfang
Er beschliesst auch unsren Lauf
 
Unser Leib- ein Geschenk der Mutter
Unser Geist besteht aus Licht
Unsre Seele hat verbunden
Licht und Wärme
Gott und Erde
Neu gefunden, neu verbunden
In dem Kinde
In dem Werden.                                 
 19.12.2010 G.D.G.
***
Jede Nacht schwimmen wir hinüber
 
 
Jede Nacht schwimmen wir hinüber
Ans andere Ufer des Seins.
Dort wo die Engel tanzen,
dort wo die Winde schlafen,
 dort wo wir hergekommen sind.
 
Jede Nacht sehn wir die Taten
Die wir getan am vergangenen Tag
Der Engel er lehrt uns
Die Taten zu sehen
Wie er sie geschaut.
 
Wir wollen lernen
Wir wollen wachsen
- doch hindert Vergessen
das nächtlich Geschaute bewusst zu fassen.
 
Nur Träume lassen erahnen
Was wir gelernt
Was wir geschaut
 
Ahnendes Träumen
Wachendes Schlafen
Führen uns näher
Dem Jenseits zu.
19.12.2010 G.D.G.
*** 
 
Ich sehe Maria …
 
Ich sehe Maria den Himmel durchschreiten;
es funkeln die Sterne,
sie glänzen ums Haupt ihr.
Zart schimmert ihr Antlitz,
hell leuchtet das Herz,
es strahlt wie die Sonne,
erwärmt von dem Kinde
das ungeboren noch bei ihr ist.
Der Sohn des Höchsten
Durchglühet die Rose
Selbst noch verborgen
Im himmlischen Mantel. 
Die Mondensichel geleitet die beiden
Auf ihrer Reise zur Erde hernieder.
Dort harren die Menschen
Vergraut von dem Alltag;
Kaum können sie sehen
Das Wundergeschehen.
Ihr Blick ist zur Erde gebannt.
Doch streichelt ein Lichtstrahl
ganz sanft und innig
über die müden Augenlieder;
er weckt in den Menschen Erinnerungsbilder
aus Zeiten der Kindheit
wo man den Himmel noch schaute.
  
Zwei Tränen waschen den Staub dann fort
ein Blick an den Himmel
Lässt Hoffnung erblühen
 In müden Menschengesichtern.
Voll Sehsucht schauen sie alle nach oben.
Licht und Liebe strahlen von dort.
 
Werd ich den Stall wohl finden
Wo Himmelslicht zur Erde kommt?
 
Da löst sich ein Stern aus Marias Mantel
Und fällt mir ins herz
-         dort brennt er und mahnt mich
nach Höchstem zu streben
um Licht ganz zu werden.
 
Ich sehe Maria den Himmel durchschreiten;
Es funkeln die Sterne
Sie glänzen ums Haupt ihr
- und einer brennt mir im Herzen.
 
 Adventssonntag,1982
Gudrun D. Gundersen
 
*** 
To be cleansed by the Sea & CHANGE
To be nurtured by the Land & GROW
To be shone upon by the Stars & REMEMBER
To be empowered by the Dream & SAIL
To be danced by the Spirit & KNOW
To be touched by Love & HEAL
To be blessed by the Ancestors & WALK
the Truth of who we are.

By Katja Fox
Gereinigt vom Wasser des Meeres – und verwandelt
Ernährt von der Scholle der Erde – und wachsend
Beschienen von den Sternen des Himmels – und erinnernd
Gestärkt von den Träumen der Seele – und fliegend
Getanzt im Reigen der Götter – und nun wissend
Berührt von der Göttlichen Liebe – und geheilt
Gesegnet von den Ahnen – und vorwärts schreitend
Das sind in Wahrheit wir!
 
Gedicht von Katja Fox
Übersetzt von Gudrun D. Gundersen
 
***  
 Segensstrahlung aus der Sonne
Für Judith von Halle
   
Segensstrahlung aus der Sonne
 
Liebeslabung aus Herzenskraft
 
Ewigkeits Ahnung in dieser Zeit
 
Christus Kündung Weltenweit
 
Himmelsnahrung dem Erdenleib.
 
Gudrun D. Gundersen
 
 ***
 
 
Freitagabend
 
Freitagabend 
Kar – Freitag – Nacht 
Stille – im Grabe
Ruhe in Deinem Schosse
O, Mutter, 
Erdenmutter. 
Vereinigung mit Dir 
Durch Sein Blut 
Eintauchen in Tiefen 
Weggestade 
Wasserwege 
Feuerzeichen 
Heisse Luft.
 
Wo bist Du, o, Mutter?
Was ist alles Dein?
 
Feb. 2007-03-02 Gudrun D. Gundersen
 
*** 
Endlich darf ich wieder atmen
 
Endlich darf ich wieder atmen
Endlich frei von schwerem Druck,
kann die Seele sich nun laben
an der frischen Frühlingsluft.
 
Vogelzwitschern, Knospenspringen
Freier Blick in die Natur
Lässt das Herze höher schlagen
 
Doch was will sich nun wohl formen
Aus des Druckes schwerer Last?
 
2007, G.D.G.
 
 
***

Ich bin aus Licht geboren

Ich bin aus Licht geboren

Ich fühle Licht in mir

Als Liebe lass ich es ausströmen

Zu Pflanzen, Mensch und Tier.

 Gudrun D. Gundersen,  August 2006

 

 

***
 
Du reine Blüte
 
Für Judith von Halle,
Pfingstmontag, 2006 nach den zwei Vorträgen über den Gral.
  
Du reine Blüte
Edler Spross
Wächst aus des Todes
Dunklem Schoss.
 
Du duftest Reinheit,
Schönheit,
Himmelskraft.
Dein Mund spricht Worte
Klar und hell
Wie Geistes Boten
Zart und schnell,
Sie sprechen tief mir
In mein Herz.
 
Du reine Blüte
Edler Spross,
Bist neues Leben
Bist Seelentrost.
 
 Gudrun Deterding Gundersen
 
*** 
 
Ist es an der Zeit?
  
„Ist es an der Zeit“? , so fragte er mich.
„Es ist an der Zeit“, bekam er als Antwort.
„Bist Du bereit?“
„Ich bin bereit“
Es war 6 Uhr, am Freitag Nachmittag.
Die äussere Sonne war am Untergehen
 - die innere Sonne stand auf.
Der Morgenstern leuchtete.
„Kennst du das Wort,
das den Weg Dir eröffnet“?
„Wahrheit in Ewigkeit“,
„Amen“ .
Geheimnisvolles Dunkel.
 Ein Rhythmus erklingt,
er ergreift mich
und läuft an den Wänden entlang.
Wie eine Welle trägt er uns aufwärts.
Ein Licht und noch eines und mehr und mehr.
Ein jeder trägt sein Licht
 und erleuchtet so den Weg.
Gemeinsam sind wir eine grosse Schar,
die sich den Berg hinauf windet,
den schmalen Weg entlang.
Leise erklingen einzelne Töne.
Immer mehr summen mit
und aus dem Rhythmus erhebt sich
 - ein gemeinsames Klingen.
 Es schwebt empor
-         wie Opferrauch –
 hinauf zu den erwachenden Sternen.
Die glitzern und klingen
in grossen Akkorden und langen Tönen.
„Ihr Menschenkinder“, so singen sie,
„verscheucht die Trauer aus eurem Herzen.
 Erhebet das Antlitz und freuet Euch am Leben.
Ein jeder Klang dringt bis zu uns hinauf.
Wir freuen uns an Eurem Weihegang
und Lobgesang.
Wir reichen ihn weiter zu höheren Höhen
und grösseren Kreisen.
Seid dessen gewiss:
Kein einzelner Ton,
 kein leises Geflüster geht unseren Ohren vorbei.
Behüten und stärken wollen wir alles Wahre.
Vermehren das Gute und Schöne,
dass einst in Stärke Euch tragen möge
der selbst erzeugte Klang.“
 
Die Erde atmet tief auf.
 Auch sie hört das Singen der Menschen.
Sie trinkt jedes liebe, warme Wort.
Sie labt sich an jeder helfenden Tat.
Leise erklingen aufsteigend S E I N E Worte:
„Wer mich isset, tritt mich mit Füssen“
 
Wir Kinder der Welt, erschaut doch,
 in W E M wir geborgen sind!
In W E S S E N Umkreis wir wandeln.
S E I N Blut ist zur Erde geflossen,
 zur grossen Mutter.
Und durch es hat E R sich verbunden der Erde.
Wir sind nicht mehr allein!
Wir sind in S E I N E N Armen.
Wir liegen an S E I N E R   Brust.
Kein Hunger wird uns darben,
Kein Durst, der nicht gelöscht.
 
Erkenne nur, wo du jetzt bist!
Wach auf!
Im Himmel - hier auf Erden.
Kein Stein,
kein Blatt,
Kein Ton,
Kein Wort
ist hier vergebens.
 
Das Äussere, es ist das ein Bild des Inneren.
Das Innere, es ist ein Glanz des Äusseren.
Das Obere, es spiegelt sich im Unteren,
das Untere, es leuchtet auf im Oberen.
Wir sind im Seienden
Ganz Gegenwart
Ganz im I C H B I N .
 
Auf meine Knie falle ich.
Ein Dankgebet steigt auf, wie Opferrauch
Bildet wunderbare Figuren
Und schwebt dann höher und höher
Vermischt sich endlich im Klang der Sterne.
 
Ruhe senket sich in meine Brust.
Wärme breitet sich aus in allen Gliedern.
Eins – Sein mit I H M in diesem Augenblick,
Dann Stille.
  
Nesodden, 10. März, 2006   Gudrun.D.Gundersen
***
Gefesselt – Erlöst
 
So lange,
Wie man die Schuld
Bei anderen sucht,
so lange
ist man gefesselt
von eigenen Karma.
 
Dann aber,
wenn man die Schuld
bei sich findet,
vielleicht aus einem vergangenen Leben
Dann erst
Kann sich
Christi Gnade offenbaren.
 
19.10-1999
Gudrun D. Gundersen

 

*** 

 
O Heil`ger Geist
Pfingstmontag, 13.April 1998.
 
O Heil`ger Geist
Wir suchen Dich.
O Heil`ger Geist,
Wir finden Dich.
 
Aus Traurigkeit und Dunkelheit
Wird Freudigkeit und Licht.
Aus Zweifel, Angst und Not
Wird Sicherheit, Erfüllung des Gebots:
Zu lieben alle Kreatur.
 
Die Schwerter sind im Felsen
Die Zungen sprechen nun;
Sie können frei „vergelten“
Was einstens Schwerter tun.
 
Gestaltung wird ganz klar.
 
O Heil`ger Geist
Wir rufen Dich,
Sei Du uns nah,
Wir brauchen Dich!
 
Ich sitze nicht alleine mehr
Wir sind ein kleines Häufchen hier
Und brauchen Deine Kraft,
Erleuchtung – mitten am Tag!
 
Kannst Du uns lassen schauen
Was wir in Zukunft wollen bauen?
Willst Du uns lassen sehen,
Was morgen wird geschehen?
 
Kann ich es jetzt erblicken,
 Wie einst die Welt wird schicken
Uns Menschen hier von nah und fern
Zu sprechen von dem Wunder hier,
Der Wandlung in der Seele?
 
Aus klarem Wasser
Erfüllet uns Dein Geist.
 
Wir wissen jetzt zu tun,
Was richtig ist,
 - zu seiner Zeit.
 
Wir fühlen alles Tun
Als Gottgewollt.
 
 
 
Gudrun D. Gundersen
 

 

Deine Liebe tönet
 
Deine Liebe tönet
Wie ein Glockenton
Tief und voller Freude
In der Seele schon.
 
Oft am Tage schallt es
Klingt es auf in mir
Ja, dann weiss ich sicher,
dass Du in Gedanken hier.
 
Liebe Glocke läute
Klinge immer zu
Führe mit den Tönen
Uns zum seel`gen Du. 
 
1993
Gudrun Elisabeth D. Gundersen
 
 
 

***

Jeder Tag möge Dir schenken

Für Tor Jeremias Kvaal
 
Jeder Tag möge Dir
Seine Offenbarung schenken.
 
Und jede Nacht möge Dir
Ein-Sicht in den Tag gewähren.
 
26.5.1993
**
Reifende Felder
 
Reifende Felder
Nebel verhängt,
Frühzeit`ges Herbsten
Der Regen drauf fällt
Bleich schimmernde Sonne
-        sitzend am Sterbebett.
 
Gedanken-licht
Durchdringt allen Nebel -
Weiss hinter den Wolken
Das Ewige Licht - .
Erinnert die Tage
Sonnigen Reifens
Und täglicher frucht.
 
In Dankesgefühlen
Schwing ich mich auf,
sehe aufs Bett hier
Und folge Dir.
 
 
Verpuppen -
Absterben -
Zur Umwandlung bereit -
Verzicht auch auf Nahrung
Bereinigung in Leib, Seele und Geist.
Die Schwelle ganz nah –
Ganz nah dem Schwingenentfalten -
 
Noch ist es dunkel
Doch bald, bald -
Wenn der Tunnel durchflogen
Kommt helles Licht –
Ausgebreitet seh` ich Seine Arme
Näher und näher kommen sie Dir
Nun bist Du bei Ihm
- Und ich sehe Christ.
 
Lörenskog, August 1987 Gudrun D. Gundersen
*

***
Oh, könnt ich doch in Worte fassen
 
 
Oh, könnt ich doch in Worte fassen,
was mich beweget – Tag um Tag,
wenn ich mich neige
über Deine blassen Wangen
und decken darf den Leib,
der nun so krank.
 
Dein Auge hat an Tiefe so gewonnen,
der Schmerz verschleiert es so manches mal,
doch gibt es Augenblicke grosser Wonnen,
Wo voller Strahlenglanz hervor sich stahl.
 
Oh fühle Dich doch ruhend ganz in Seiner Hand,
Und fühle bebend Seine linde Ruh,
Und um Dein Haupt der Sterne stiller Kranz
Und um Dein Bett der Engel-Schwingen-Ruh.
 
Streif alle Kümmernis und Sorgen ab von Dir,
Erlebe Christi Wesen in Dir hier,
Sei Du ein Teil von Seinem Auferstehungsleib
Es ist der Teil, der bleibt in alle Ewigkeit.
 
Mit diesem Teil fühl innig ich verbunden
Durch all die 17 Jahre, die uns morgen runden
Und weiter noch wird uns das Ew`ge tragen
So weit – nur unser Engel kann es sagen.
 
Mein Herz es folgt Dir auf dem Wege,
es will Dir helfen auf steilem Stege
Hinan zu zweit wir werden wandern,
immer verbunden mit einander.
 
Oh danken möchte ich Dir für all die Stunden
Des Glücks, der Freude und der Wunden
Erlernen durfte ich von Dir und Gottes Macht
Was Liebe zwischen Menschen alles schafft.
 
Die grössten Weiten auch und engste Täler
Die süssen, herben und auch salz`gen Tränen,
die klarsten Höhen
 – erreicht durch Glück und Weh –
Ich danke Dir für alles – und seh – und seh-.
 
Verpuppte Kraft – Umschmelzungszeit
Bereitschaft für die Ewigkeit
Bald breitest Du die Schwingen aus
Ins goldne Sonnenlicht fliegst Du hinaus.
 
Ein golden Kreuz trägst Du auf Deinem Leib
Die Schwingen sind ein Regenbogenkleid
Sonnenstrahlen sind Dir dann Geleit
Und Blütennektar wird Dich laben.
 
Ich werde Deine Blüte sein
Du darfst tief in mein Innerstes hinein –
Ein Neues wird entsteh`n und Früchte tragen
In fernen, neuen Erdentagen.
 
Dir sei gedankt für jeden Tag und jede Stunde
Gedankt dem Engel der uns führte diese Runde
Oh`n Deine Kraft, oh Christus, ging es nicht
Sei Du uns weiterhin das leitend Licht.
Hab Dank!
 
Für meinen lieben Gatten Gustav Gundersen zum 17. Hochzeitstag und der am 28.08.1987 starb.
Von Gudrun Elisabeth D. Gundersen
 
***