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Liebe CHOREOCOSMOS – Interessierte.

Eine Veränderung steht für meine Arbeit hier am Bodensee an. Vom Herbst 2013 an wird meine Kollegin, Daniela Göing den Unterricht im Kosmischen Tanz übernehmen. Sie ist Eurythmistin hat ausserdem Kurse bei Robert Powell und mir besucht und freut sich nun diese besondere Sternen-Choreographie weiter vermitteln zu können. Sie übernimmt damit ein Thema, mit dem ich mich sehr verbunden fühle und gibt mir durch ihre Übernahme Gelegenheit, andere Seiten der Sternen- und Hierarchiearbeit weiter zu vertiefen.

         Einen ersten Vorgeschmack meiner zukünftigen eurythmischen Arbeit bekamt Ihr auf dem letzten Treffen, als wir uns mit dem Merkurstab beschäftigten. Grundsätzlich schauten wir ihn an und erprobten die runden „Schlangenlinien“ und die Gerade des „Merkurstabes“. Die lichte strahlende Verbundenheit mit dem Ich, „dem Geist in unserem Herzen“, fanden wir wieder in dem Stab, der Gerade, der eurythmischen „Ichlinie“ und die eigenen vielfach verschlungenen Seeleneigenschaften zeigten sich als die gebogenen eurythmischen „Seelenlinien“, die durch den „Stab“ ausgerichtet wurden in eine Richtung und aufgerichtet wurde in die Höhe zum Lichte um Zukunftszeichen in uns werden.

         Sprechende eurythmische Formen in eurythmisch-kanonischer Form bekam ich zu Weihnachten 2012 als Geschenk des Himmels, als ich mich mit der Ausgestaltung der Namen der Hierarchien beschäftigte. Diese möchte ich gerne nach und nach bei unseren Treffen mit Euch gemeinsam gestalten, als einen Dank an die Hierarchien für ihr selbstloses Wirken. Diese Formen sind streng symmetrisch, spiegelbildlich und frontal ausgerichtet im Raum – so wie unser Leib es auch ist. Sie werden zu den runden Formen des CHOREOCOSMOS wie der gerade Stab des Merkurs sein und so zusammen mit der Arbeit von Daniela Göing ein neues grösseres Ganzes bilden. Da die Weltentwicklung von der kriegerischen Marszeit in die heilende Merkurzeit übergeht, werden wir durch die unterschiedlichen eurythmischen Arbeiten den inneren Merkur von jedem einzelnen bei jedem Treffen versuchen zu stärken indem wir eine Stunde Kosmischen Tanz haben, und nach der Pause kosmische Eurythmie, so dass ein gemeinsames Ganzes entsteht.

Die morgendlichen Treffen in Owingen bei denen wir zuletzt begannen die Grundsteinmeditation  eurythmisch zu erarbeiteten, werden wir fortsetzen in einem 14 Tages-Rhythmus. Mit den „Hygienischen Eurythmieübungen“  pflegen wir Leib, Seele und Geist.

         Eine weitere neue Aufgabe sehe ich vor mir, die aus der regelmässigen eurythmischen Beschäftigung mit Rudolf Steiners „Grundsteinmeditation“  erwachsen ist. Als ein grosses Tor kann man diesen ungewöhnlichen „Grundstein“ erleben, der einen zu dem „Weg“ der 19 Meditationen führt, der bislang als die „19 Klassenstunden der freien Hochschule für Geisteswissenschaft“ bekannt ist. Da in unserer Zeit für jeden Suchenden alles Esoterische frei zugänglich ist, sind auch diese Mantren in gedruckter Form öffentlich erhältlich. Um diesen Zustand des esoterischen Gutes Rudolf Steiners sinnvoll zu gebrauchen, laden wir zu einer Seelen-dramatischen Reise ein, die ins eigene Innere der Seele geht und zur Selbsterkenntnis führen kann.  Dies ist eine solche Art des Erkenntnisweges, wie Rudolf Steiner sie für die vor 90 Jahren intensiv  suchenden Anthroposophen aus der geistigen Welt erhielt, als eine Schule unter der Führung des Erzengel Michael.

 So, wie im Ersten Goetheanum der Mensch seinen Weg schauend durch den Tempelraum ging in der Achse zwischen dem roten Glasfenster mit dem Bilde Michaels im Westen - und der Christusstatue, dem „Menschheitsrepräsentanten“ zwischen den Versuchermächten im Osten - und dann verschiedene Stadien des inneren Menschenweges in den anderen Fenstern im Norden und Süden sah, so könnte man sagen, dass wir heute eine Art inneres Goetheanum erfahren dürfen in eben diesem Weg der 19 Meditationen. Die Kunst war im Ersten Goetheanum ganz die Dienerin des Geistes und wir können uns an den Formen dort orientieren, auch wenn dieser wunderbare Holzbau sogar schon vor seiner Einweihung in der Sylvesternacht 1922 den Flammen zum Raub wurde.

Diese neue Arbeit könnte benannt werden mit: „Rudolf Steiners 19 Meditationen als ein dynamischer Weg der Menschenseele“. Im Herbst 2013 werden Michael Hertel und ich sie beginnen. Er ist ehemaliger Waldorflehrer – und auch hierher an den Bodensee gezogen.

         Diejenigen, die sich mit der „Grundsteinmeditation“  innerlich verbunden fühlen und ein Interesse haben diese Ausarbeitung in 19 Meditationen näher kennenzulernen, die Rudolf Steiner am Ende seines Lebens vermittelt hat, dürfen sich eingeladen fühlen an dieser Arbeit teilzunehmen. Es ist ein Versuch auch das künstlerische Werk Rudolf Steiners dort mit einzubeziehen um eine lebendig-dynamische Form erlebbar zu machen. Es braucht Mut und Geistvertrauen, um mit anderen Suchenden als Freunde zum einen die eigenen Schattenseiten kennenzulernen und ihnen in rechter Art zu begegnen, sowie  die lichten helfenden Seiten der Geistwirklichkeit anzuerkennen, die auf diesem Wege geschildert werden.

Einen ersten einführenden Gesprächsabend werden wir abhalten am Freitag, 20. September 2013 um 18 Uhr bei Gudrun Gundersen, Kapellenweg 2, 88696 - Owingen. Interessierte bitte ich in guter Zeit sich vorher bei mir anzumelden. Es wird nach diesem informativen Treffen für diejenigen, die dann diese Arbeitsform mitmachen wollen, eine langsame und stetige Arbeit über ca. 3 Jahre beginnen. Einmal im Monat, am Dienstagabend, am beginnenden Merkurtag werden wir uns von 19.30 -20.15 Uhr  treffen und arbeiten, da Wiederholungen der 19 Meditationen durchaus angesagt sind.

Diese freistehend Initiative ruht ganz auf der Herzensverbundenheit mit der Grundsteinsmeditation Rudolf Steiners und wird mit gutem Willen getragen von Michael Hertel und Gudrun D. Gundersen, die in vielfältiger Weise mit dem anthroposophischen Impuls verantwortlich leben. Die Teilnehmer verbleiben  frei ihren eigenen Zugang zur Geistwelt zu finden. Wir versuchen mit dieser Initiative  einigen Mitmenschen von heute zu ermöglichen die geistig prägnanten Meditationen in frei bleibender Weise kennenzulernen, die einen Weg beschreiben um zur tieferen Selbsterkenntnis und zur bewussten Verbundenheit mit den Hierarchien zu kommen, Ihr Wirken besser zu verstehen und Ihnen endlich danken zu können.  An oben besagtem Freitag, 20.September 2013 ist der 100. Geburtstag der Grundsteinlegung des Ersten Goetheanum. In Dankbarkeit möchten wir durch diese Initiative bei unserem ersten Treffen Rudolf Steiners Geist-Impuls gedenken.

       Immer wieder werden auch Tagungen arrangiert – je nach dem, was als anstehendes Thema erlebt wird. So gibt es am Wochenende 13.-15. September 2013 den Choreocosmos-Kurs von Dr. Robert Powell. Im Geiste der Michaelschule wird dort an dem Samstagabend zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum eine weitere neue Feier zu erleben sein, die den Weg der Seele in eine neue Inkarnation beschreibt. Wer an dem Seminar oder an der Feier teilnehmen möchte, kann nähere Info durch mich erfahren.

             Feiern, wie die obige oder die „Jakobsleiter“, die aus der CHOREOCOSMOS- Arbeit erwachsen sind, werden wir auch in Zukunft immer wieder gemeinsam gestalten können, wenn ein Bedürfnis dazu vorhanden ist.

                                                    Owingen, 28.Juni 2013   Gudrun D. Gundersen

****

Öffentliche Antwort auf die negativen Äusserungen im Internett von H… über den Kosmischen Tanz.
 
Lieber H……
 
Es ist von Deiner Seite her der kosmische Tanz auf Deiner Webseite in ein negatives Licht gestellt worden, ohne dass Du eine eigene Erfahrung damit gehabt hast. Basierend auf einer wie alttestamentlich anmutenden Aussage einer Kollegin von mir, trägst Du, - ohne Eigenkontrolle - ihr Urteil meditativ hinauf zu „Deinem“ Meister Jesus.
Als Geistesforscher wirst Du im Internett inzwischen von vielen gelesen und der Respekt vor der freien Forschung und freien Meinungsbildung anderer könnte dazu gut passen. Einige Deiner früheren Freunde erleben ebenfalls von Dir eine negative Beurteilung, weil sie zu anderen Ergebnissen bei der Erforschung von den früheren Inkarnationen Rudolf Steiners gekommen sind als Du. Zum Wesen der Forschung gehört, dass verschiedene Ergebnisse erst einmal neben einander existieren, die dann in weiterer Arbeit gemeinsam verarbeitet werden können. Wie wäre es, wenn christliche Werte die Verhaltensweise unter den Geistesforschern leben könnte? Wären wir da nicht in der Nachfolge von eben Rudolf Steiner, der immer gebeten hat, dass man seine Forschung selber nachforsche – und nichts nur auf  Treu und Glauben hinnehme?
 
            Du hast bezüglich des „Kosmischen Tanzes“ nicht eine eigene Wahrnehmung aus Deinem bewussten Ich als Grundlage genommen, sondern hast faktisch Reminiszenzen aus der Studienzeit dieser Kollegin ungeprüft in die geistige Welt hinein getragen, denn als so etwas stellte sich die Ursache ihres Urteils heraus – nach einem längeren Gespräch mit ihr, das ich kürzlich führte. So ein alter Schatten bildet eine verzerrte Grundlage, auf der Gegenmächte leichtes Spiel hatten sich einzumischen.
Es entsteht dadurch eine unlautere Art der Meinungsbildung gegenüber dieser besonderen Arbeit, die Dr. Robert Powell mit dem Kosmischen Tanz erschaffen hat, die man sich nicht erwartet bei jemandem, dem die geistige Welt zugänglich ist und der so viel davon berichtet auf seiner Internettseite, wie Du. Christus hat uns beauftragt, weil wir doch alle noch von Fehlern behaftet sind, zu beten: „Und vergib und unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern…“. Kein Mensch ist als alttestamentlicher Richter über den anderen bestellt, sondern wir sind aufgefordert zu erkennen – und aus freier Erkenntnis zu handeln – um die Liebe unter den Menschen zu leben – eine verzeihende, grosszügige Liebe, eine die versucht den anderen verstehen zu lernen in seiner Andersartigkeit. Und eine helfende Liebe, die auf die Möglichkeit versucht hinzuweisen, dass man nicht seinen eigenen Willen und seine eigene Meinung anderen überstülpt, sondern die Gedanken anderer akzeptiert als gleichberechtigte neben den eigenen.
 
Entsprechend der Freiheit der Gedanken, ist auch die besondere Anwendung der kosmischen Eurythmie Rudolf Steiners zu verstehen, die einen weiterführenden engen Zusammenhang mit der Sternenschrift der Tierkreiszeichen herstellt, die als Grundlage für die Choreographie der Tänze dient. Eine neue Art  sich mit den Sternen unseres Himmels in eine vertiefte Verbindung zu setzen, so dass das Gefühl der Teilnehmer gleich stark angesprochen ist, wie das Denken und alles bis in den Willen ausgeführt wird, praktizieren wir. Eine im höchsten Sinne freie moralische Tat des Menschen den Wesen der Hierarchien gegenüber, eine Feier für und mit ihnen.
  Robert Powells beschreibt es so:
„Choreocosmos (griechisch, meint: kosmischer Tanz) ist eine moderne Form von Kosmischem und Sakralen Tanz, der eine Metamorphose darstellt des Tempeltanzes der Antike. Ein grosses geistiges Ideal der Choreocosmos Schule ist, sich mit dem Göttlichen zu verbinden und die Verwandtschaft des Menschenwesens zu feiern mit beiden, dem Kosmos und der Erde. Das Bestreben des Choreocosmos ist die Seele zu erheben zu einer bewussten Erfahrung der Sphärenharmonie, durch ein Erlebnis durch welches der göttliche Ursprung des Menschen fühlbar wird.“
 
Leider willst Du ja keinen gedanklich-sprachlichen Austausch mit mir, weshalb ich nun diesen Brief schreibe, damit wenigstens eine Zurechtrückung der esoterisch und sozial so wichtigen Arbeit von Dr. Robert Powell geleistet wird, obwohl ich Dich sogar so gut kenne, dass wenn Du in Aufmerksamkeit das Beschriebene aufnehmen würdest, Du genauso wie die vielen begeisterten Teilnehmer der Kurse reagieren würdest.
Der menschlich echte Kontakt geht über das Wort und das unmittelbare Erleben – und nicht über sms und emails .
Ganz bewusst nenne ich Dich nicht bei Namen. Es muss aber die Wahrheit über die Arbeit des Kosmischen Tanzes öffentlich ausgesprochen werden, da diese im Internett angegriffen wird – durch Dich..
Möge der Geist der Erneuerung und des Verständnisses auch in Dich einziehen und Dich zu rechtem Handeln führen – in dieser Zeit…
 
Ich grüsse das Ewig Gute in Dir.
 
Gudrun D. Gundersen                                 www.gudrun-gundersen.de
Owingen, 26.02.2011
 
Hier entsteht die Seite "Briefe".